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FAQs zum Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind: Bausteine für die Zukunft“

Ausgewählte Fragen und Antworten

Das Bundesprogramm begleitet die Qualitätsentwicklung der geförderten Angebote zur integrationskursbegleitenden Kinderbeaufsichtigung. Es

  • verbessert die Qualität der Angebote zur Kinderbeaufsichtigung in Anlehnung an Kriterien des SGB VIII,
  • erleichtert den Übergang in Regelangebote der kommunalen Kindertagesbetreuung für teilnehmende Kinder,
  • stärkt die Vereinbarkeit von Familie und Teilnahme am Integrationskurs,
  • gewinnt und sichert Fachkräfte durch die Qualifizierung und Festanstellung von zusätzlichen Kindertagespflegepersonen und
  • eröffnet Möglichkeiten für eine Tätigkeit in der Kinderbeaufsichtigung für Kursteilnehmende.

Perspektivisch sollen alle Angebote zur Kinderbeaufsichtigung mit Kindertagespflegepersonen umgesetzt werden. Dabei stehen drei Modelle sowie ein Einstiegsmodell zur Auswahl, um den tatsächlichen Bedarfen und Rahmenbedingungen vor Ort entsprechen zu können. Bei zwei Modellen erfolgt die Förderung von Personalausgaben festangestellter (zu qualifizierender) Kindertagespflegepersonen. Im dritten Modell wird die Betreuungsleistung einer selbstständig tätigen, qualifizierten Kindertagespflegeperson gefördert. Im Verlauf der Vorhabenumsetzung ist ein Konzept zu erarbeiten, ab wann und wie die Kinderbeaufsichtigung mit Kindertagespflegepersonen erfolgen wird.

Berechtigt sind private und öffentliche Träger von Integrationskursen, die durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Rahmen der Verordnung über die Durchführung von Integrationskursen für Ausländer und Spätaussiedler (Integrationskursverordnung - IntV) gefördert werden und zur Durchführung der Integrationskurse zugelassen sind.

Sofern die Kursteilnahme der Eltern nicht durch Nutzung eines Regelangebots der Kindertagesbetreuung sichergestellt werden kann, hat der Kursträger die Möglichkeit, ein subsidiäres Angebot zur Kinderbeaufsichtigung mit Kindertagespflege schaffen. Die Angebote zur Kinderbeaufsichtigung sollen in räumlicher Nähe zum Kurs verortet sein, z. B. in Räumen des Kursträgers oder in von anderen bereitgestellten Räumlichkeiten (z. B. Wohnungsbaugesellschaft, Kirche). Für die Beaufsichtigung sollen (angehende) Kindertagespflegepersonen gewonnen und festangestellt werden. In Einzelfällen kann die Beaufsichtigung bei selbstständigen Kindertagespflegepersonen oder gemäß der bisherigen Förderung (Einstiegsmodell) erfolgen.

Kinder, die im Rahmen des Bundesprogramms beaufsichtigt werden, erfüllen folgende Voraussetzung:

  • Die Kinder sind nicht schulpflichtig.
  • Die sorgeberechtigte Person nimmt während der Beaufsichtigung nachweislich an einem Integrationskurs teil.
  • Trotz der Beratungen und Bemühungen kann das Kind die öffentlich geförderte Kindertages­betreuung nicht in Anspruch nehmen.

Der Bedarf für Angebote zur Kinderbeaufsichtigung ist begründet, wenn die Teilnahme an einem Integrationskurs nicht möglich ist, weil kein Angebot der regulären Kindertagesbetreuung genutzt werden kann. Der Kursträger ist angehalten, die Kursteilnehmenden zunächst bei der Inanspruchnahme eines örtlichen Regelangebotes (Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege) zu unterstützen.

1.5.1    Warum ist eine Beratung der Integrationskursteilnehmenden mit Kind(ern) über bzw. Vermittlung in die reguläre Kindertagesbetreuung nötig?

Eine Beratung ist notwendig, wenn die Person, die zur Teilnahme an einem Integrationskurs berechtigt ist, einen Betreuungsbedarf bekundet. Der Kursträger kann die Beratung durch Kontaktaufnahme mit dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe, dem Jugendmigrationsdienst oder der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer ergänzen. Die Beratung kann auch auf der Grundlage einer engen Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Trägern der Jugendhilfe und Trägern von Kindergärten und Kindertagesstätten direkt erfolgen. Die Kursträger sollen über die Regelangebote informiert sein und diese Informationen an die angemeldeten oder interessierten Integrationskursberechtigten vermitteln. Für den Aufwand, der dem Kursträger bei der Beratung und Unterstützung der Teilnehmenden mit Kindern entsteht, kann er eine Förderung durch das BAMF beantragen.

2    Modelle im Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind“

Das Bundesprogramm sieht die Förderung unterschiedlicher Modelle vor, um unterschiedlichen Bedarfslagen gerecht zu werden:

Modell 1:            Die Kinderbeaufsichtigung wird mit einer festangestellten bereits qualifizierten Kindertagespflegeperson umgesetzt.
Modell 2:            Die Kinderbeaufsichtigung wird mit einer festangestellten, geeigneten Person umgesetzt, die während der Programmlaufzeit eine Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson absolviert.
Modell 3:            Die Kinderbeaufsichtigung wird mit einer selbständigen qualifizierten Kindertagespflegeperson umgesetzt.
Einstiegsmodell: Die Kinderbeaufsichtigung wird wie bisher mit einer geeigneten Person auf Honorarbasis umgesetzt, wobei ein Wechsel in Modell 1, 2 oder 3 angestrebt wird.

Welches Modell sich am besten für Ihren Kurträger eignet, richtet sich nach den spezifischen Gegebenheiten und Bedarfen vor Ort. Ein wichtiger Faktor ist hier zum Beispiel die Anzahl der voraussichtlich zu beaufsichtigenden Kinder. Darüber hinaus können strukturelle Gegebenheiten wie zur Verfügung stehende Räume, bereits tätige Kindertagespflegepersonen nahe dem Kursort etc. eine Rolle spielen. Die Modelle können je nach Bedarfslage miteinander kombiniert werden. Die Servicestelle berät und begleitet die Träger zu Beginn des Antragsverfahrens telefonisch zu den für sie infrage kommenden Modellen.

3    Antragsverfahren

Wenn Sie am Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind“ teilnehmen möchten, müssen Sie für jede einzusetzende Beaufsichtigungsperson einen Antrag stellen. Die Antragstellung ist ab dem 15.10.2021 fortlaufend möglich.
Antragsberechtigte Kursträger stellen in einer Bedarfsanalyse dar, wie viele Kinder voraussichtlich eine Kinderbeaufsichtigung während eines (bzw. mehrerer gleichzeitig stattfindender) Integrationskurse nutzen werden. Im Rahmen der Antragstellung muss eine Kooperationsvereinbarung mit dem zuständigen Jugendamt abgeschlossen werden, das die Räume auf kindgerechte Ausstattung prüft sowie die Eignung der Beaufsichtigungsperson feststellt. Der Kursträger bestätigt mit der Antragstellung, dass er während der Teilnahme am Bundesprogramm ein Konzept für die Kinderbeaufsichtigung mit Kindertagespflege erarbeiten wird.

Sie können auch mehrere Anträge stellen und so die Kinderbeaufsichtigung mit mehreren Personen und ggfs. in unterschiedlichen Modellen umsetzen. Mit jedem Antrag werden Sie aufgefordert, das zu fördernde Modell auszuwählen.
Im Bundesprogramm "Integrationskurs mit Kind: Bausteine für die Zukunft" ist keine Förderung der Beaufsichtigung von Kindern möglich, die bereits im Rahmen der Förderung durch das BAMF abgedeckt ist.

Sie erhalten bei Antragstellung je nach Modell Vordrucke, die mit dem Antrag eingereicht werden müssen. Hierbei handelt es sich um

  • Anlage 1 zur Bedarfsanalyse (alle Modelle),
  • Anlage 2 zur Kooperation mit dem Jugendamt (alle Modelle),
  • Anlage 3 zum Nachweis kindgerechter Räume (Modell 2 und Einstiegsmodell) und
  • Anlage 4 bzgl. der freigehaltenen Plätze bei einer Kindertagespflegeperson (Modell 3)

3.2.1    Was wird unter einer Bedarfsanalyse verstanden?

Die Bedarfsanalyse dient der Entscheidungsfindung, welche Angebote zur Kinderbeaufsichtigung dazu beitragen können, Eltern die Teilnahme an Integrationskurse zu erleichtern. Grundlage dieser Bedarfsanalyse sind die Anzahl der Integrationskurse und deren Teilnehmenden mit nicht schulpflichtigen Kindern, die keine reguläre Kindertagesbetreuung wahrnehmen können. In Verbindung mit den lokalen Gegebenheiten soll die benötigte Anzahl an Plätzen zur Kinderbeaufsichtigung ermittelt werden, die mit einem oder mehreren der vier Modelle des Bundesprogramms gefördert werden sollen. Daraus lassen sich die weiteren Erfordernisse an die Person(en), den Ort, die Räumlichkeiten für die Kinderbeaufsichtigung sowie unterstützende Kooperationen ableiten. Mit dem Antrag wird ein Formular zur Erläuterung des Bedarfs bereitgestellt (Anlage 1 – Bedarfsanalyse). Bei Fragen zur Bedarfsanalyse können Sie sich gerne an die Servicestelle wenden.

3.2.2    Wie wird die Kooperation mit dem Jugendamt nachgewiesen?

Als Voraussetzung für die Teilnahme am Bundesprogramm muss eine Kooperationsvereinbarung mit dem zuständigen Jugendamt vorliegen. Die Kooperationsvereinbarung kann mit einem überörtlichen oder örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe geschlossen werden. Bei Fragen zur Kindertagespflege kann die Kooperation mit einem freien Träger erfolgen, der vom Jugendamt gemäß § 23 SGB VIII mit Aufgaben der Kindertagespflege beauftragt ist. Für die einzureichende Kooperationsvereinbarung erhalten Sie bei Antragstellung ein vorbereitetes Formular (Anlage 2 – Kooperation mit dem Jugendamt).

3.2.3    Welche weiteren Kooperationen sind im Rahmen des Bundesprogramms möglich?

Zusätzlich zur Kooperation mit dem Jugendamt können Kooperationen für die Umsetzung der integrations¬kursbegleitenden Kinderbeaufsichtigung hilfreich sein. Dies können andere Kursträger sein, um die Auslastung der geförderten Beaufsichtigungsplätze zu gewährleisten. Es können auch Akteure wie Wohnungsbaugesellschaften oder Kirchen sein, die Räume in Kursortnähe zur Verfügung stellen. Für die Kinderbeaufsichtigung nach dem Modell 3 erfolgt die Kooperation mit einer Kindertagespflegeperson, die einen Platz bzw. (maximal) zwei Plätze für die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung vorhält.

3.2.4    Wie erfolgt der Nachweis, dass die Räumlichkeiten für die Kinderbeaufsichtigung kindgerecht ausgestattet sind?

Für die Modelle 1 und 3 wird der Nachweis für die Geeignetheit der Räumlichkeiten über die Pflegeerlaubnis erbracht, die die zu fördernde Person gemäß § 43 SGB VIII vorweist oder beantragt, da die Pflegeerlaubnis sowohl an die anzustellende Person als auch an die Räumlichkeiten gebunden ist, in denen die Kinderbeaufsichtigung stattfindet.
Für das Modell 2 und das Einstiegsmodell müssen die Räumlichkeiten durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter des zuständigen Jugendamtes besichtigt und deren Eignung für die Kinderbeaufsichtigung festgestellt werden, da hier in der Regel die Pflegeerlaubnis erst nach Absolvierung einer Qualifizierung erteilt werden kann. Hierfür erhalten Sie bei Antragstellung ein vorbereitetes Formular. Der entsprechende Nachweis für die Geeignetheit der Räumlichkeiten muss spätestens mit der ersten Anforderung von Mitteln eingereicht werden.

3.2.5    Wie kann eine Kindertagespflegeperson Plätze für die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung bereitstellen?

Eine Kindertagespflegeperson kann mit dem Kursträger eine entsprechende Belegung eines Platzes bzw. (maximal) zweier Plätze zur integrationskursbegleitenden Kinderbeaufsichtigung vereinbaren, sofern dies im Rahmen der Pflegeerlaubnis mit dem zuständigen Jugendamt abgestimmt ist. Für die Bestätigung des Jugendamtes über die für die Beaufsichtigung vorgesehenen Plätze erhalten Sie bei Antragstellung ein Formular (Anlage 4). Dieses Formular lässt die Kindertagespflegeperson beim Jugendamt zur Bestätigung ausfüllen. Das unterschriebene Dokument kann spätestens mit der ersten Anforderung von Mitteln eingereicht werden.

3.3.1    Wie stelle ich einen Antrag im Rahmen des Bundesprogramms „Integrationskurs mit Kind“?

Die Antragstellung erfolgt einzeln für jedes zu fördernde Modell mit Nennung der dafür vorgesehenen Beaufsichtigungsperson mittels eines datenbankgestützten Online-Antragsverfahrens, das modellspezifisch die erforderlichen Anlagen zum Download bereitstellt.

3.3.2    Kann ich einen modellunspezifischen Antrag stellen und mich erst später für ein bestimmtes Modell entscheiden?

Nein, wenn Sie im Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind“ einen Antrag stellen, so erfolgt dieser immer modellspezifisch. Sie müssen sich also vor Antragstellung für ein bestimmtes Modell entscheiden. Die Entscheidung, welches Modell für Sie am sinnvollsten ist, beruht auf der Bedarfsanalyse. Bei Fragen zur Bedarfsanalyse können Sie sich gerne an die Servicestelle wenden.
Sollten sich die Umstände während der Vorhabenumsetzung ändern, beispielsweise der Bedarf der zu beaufsichtigenden Kinder höher sein als ursprünglich angenommen, so ist ein Modellwechsel grundsätzlich über eine Neubeantragung möglich.

3.3.3    Ich möchte eine integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung anbieten, habe aber noch keine Person, mit der ich das durchführen kann. Kann ich trotzdem schon einen Antrag stellen?

Sie können auch ohne bereits vorhandenes Beaufsichtigungspersonal einen Antrag auf Förderung im Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind“ stellen. Die notwendigen Unterlagen zur Person, die die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung durchführen wird, können Sie spätestens mit Beginn der Beaufsichtigung nachreichen. Wichtig dabei ist, dass mit der beantragten Beaufsichtigung nicht vor Bewilligung des Antrags begonnen werden darf.

3.3.4    Ich möchte die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung mit mehreren Modellen umsetzen – kann ich hierfür mehrere Anträge stellen?

Ja, Sie können für die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung mehrere Modelle miteinander kombinieren. Für jede Beaufsichtigungsperson ist ein separater Antrag zu stellen.

3.3.5    Ich möchte die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung mit mehreren Personen umsetzen, reicht hierfür ein Antrag?

Nein, ein Antrag bezieht sich immer auf die Umsetzung des Vorhabens mit einer bestimmten Person. Wenn Sie die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung mit mehreren Beaufsichtigungspersonen umsetzen möchten, so ist für jede ein separater Antrag zu stellen.

3.3.6    Ich möchte die bestehende Kinderbeaufsichtigung mit einer anderen Person umsetzen. Muss ich hierfür einen neuen Antrag stellen?

Nein, diesbezügliche Änderungen der Person und/oder Ausgabenkalkulation können Sie grundsätzlich über einen Änderungsantrag vornehmen. Entsprechende Online-Formulare werden Ihnen von der Servicestelle zur Verfügung gestellt.

3.3.7    Ich setze die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung mit einem der vier Modelle um, möchte aber gerne auf ein anderes Modell umsteigen. Muss ich dafür einen neuen Antrag stellen?

Ja, das Vorhaben im bisherigen Modell wird in derartigen Fällen beendet und über einen Neuantrag können Sie in das neue Modell einsteigen. Wenn Sie Ihr Angebot zudem erweitern wollen, also die Kinderbeaufsichtigung mit zusätzlichen Personen umsetzen wollen, so ist für jede weitere Person ein eigener Antrag zu stellen.

3.4.1    Wie kann ich die Qualifikation bzw. Qualifizierung der Kindertagespflegeperson nachweisen?

Wird eine Kindertagespflegeperson eingestellt bzw. beschäftigt, die bereits qualifiziert ist, kann sie eine Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VIII für die Räume beantragen oder ggf. vorweisen, in denen die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung erfolgt. Eine Kopie der Pflegeerlaubnis ist spätestens mit der ersten Anforderung von Fördermitteln bei der Servicestelle einzureichen.

3.4.2    Wie finde ich eine qualifizierte Kindertagespflegeperson, die gerne in Festanstellung die Kinderbeaufsichtigung anbieten möchte?

Zur Gewinnung bereits qualifizierter Kindertagespflegepersonen können das zuständige Jugendamt bzw. von ihm mit Vermittlung beauftragte freie Träger angefragt werden. Ggf. verfügen vor Ort bestehende oder auch überregionale Vereine oder Interessengemeinschaften von Kindertagespflegepersonen über Informationen darüber, ob bei ihren Mitgliedern Interesse an einer solchen Tätigkeit in Festanstellung besteht.

3.4.3    Was ist zu beachten, wenn ich mehrere Beaufsichtigungspersonen festanstellen möchte, die gemeinsam in den für das Vorhaben bereitgestellten Räumen Kinder beaufsichtigen?

Eine integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung mit mehreren (angehenden) Kindertagespflegepersonen ist nur dann förderfähig, wenn das Landesrecht Regelungen für eine sogenannte Großtagespflegestellen vorsieht. Die jeweilige Pflegeerlaubnis muss in jedem Falle auf die Betreuung von Kindern in diesen Räumen erteilt sein. Zudem ist jeweils die (vertragliche und) pädagogische Zuordnung jedes Kindes zu einer bestimmten Kindertagespflegeperson zu gewährleisten.

3.4.4    Ist eine höhere Eingruppierung als die vom Bundesprogramm vorgegebene Tarifgruppe förderfähig?

Grundsätzlich ist in begründeten Fällen auch eine höhere Eingruppierung möglich. Allerdings ist die maximale Förderhöhe gemäß den Regelungen in den Fördergrundsätzen begrenzt. Übersteigende Ausgaben sind aus eigenen und / oder dritten Mitteln zu bestreiten.

3.4.5    Ist die Beschäftigung einer Kindertagespflegeperson mit mehr als 30 Stunden pro Woche förderfähig?

Nein, der Beschäftigungsumfang ist auf eine Arbeitszeit von max. 30 Stunden pro Woche beschränkt.

3.4.6    Ich würde die Beaufsichtigungsperson gerne festanstellen, allerdings ist dies landesrechtlich nicht möglich. Kann ich die Person im Rahmen des Bundesprogramms trotzdem fest anstellen?

Nein, Landesrecht ist bei der Teilnahme am Bundesprogramm immer einzuhalten. Eine Festanstellung ist somit nur möglich, sofern es das Landesrecht zulässt. Damit kann ein Wechsel in die Modelle 1 und 2 nicht erfolgen. Zudem kann die Förderung des Einstiegsmodells länger als 6 Monate gewährt werden.

3.5.1    Wie finde ich eine angehende (zu qualifizierende) Kindertagespflegeperson, die gerne in Festanstellung die Kinderbeaufsichtigung anbieten möchte?

Als Ansprechpartner sind hier die Arbeitsagenturen sowie Arbeitsvermittlungen zu nennen, jedoch auch die für Kindertagespflege bzw. Migration zuständigen Träger, Vereine und Interessengemeinschaften in der Region. Zudem können Personen gewonnen werden, die zuvor selbst einen Integrationskurs absolviert haben.

3.5.2    Wie kann ich die Eignung der angehenden Kindertagespflegeperson nachweisen?

Die angehende Kindertagespflegeperson sollte sich vor Beginn des Vorhabens beim zuständigen Jugendamt oder einem für Kindertagespflege beauftragten freien Träger vorstellen und die Eignungsfeststellung beantragen. Die Feststellung der Eignung erfolgt in der Regel vor Erteilung einer Pflegeerlaubnis und der dafür zu absolvierenden Qualifizierung. Das Jugendamt sollte bestätigen, dass eine Eignungsfeststellung erfolgt ist.

3.5.3    Was muss beim Nachweis eines Führungszeugnisses für (angehende) Kindertagespflegepersonen beachtet werden?

Im Rahmen der Eignungsfeststellung müssen Kindertagespflegepersonen vor Erteilung der Pflegeerlaubnis ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis gemäß § 72a SGB VIII vorlegen. Ggf. können die Kosten auf Antrag vom Jugendamt übernommen werden.

3.5.4    Wie erfolgt die Qualifizierung der angehenden Kindertagespflegeperson?

Wird eine Person eingestellt, die beim Vorhabenbeginn keine Qualifizierung zur Kindertagespflege absolviert hat, kann sie tätigkeitsbegleitend an einer Qualifizierung nach dem DJI-Curriculum (oder vergleichbar) bzw. nach dem Qualifizierungshandbuch (QHB) mit mindestens 160 Unterrichtseinheiten teilnehmen. Die Teilnahme an der Qualifizierung sollte innerhalb der ersten 6 Monate der Förderung beginnen. Mit erfolgreichem Abschluss kann sie eine Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VIII für die Räume beantragen, in denen die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung erfolgt. Eine Kopie der Pflegeerlaubnis sollte spätestens mit dem Verwendungsnachweis der Servicestelle eingereicht werden.

3.5.5    Muss die (angehende) Kindertagespflegeperson die Kosten für die Qualifizierung allein tragen?

Nein, die Ausgaben des Arbeitgebers für die Qualifizierungsmaßnahme zur Kindertagespflegeperson werden im Modell 2 mit bis zu 3.000 Euro bezuschusst.

3.5.6    Ist eine höhere Eingruppierung als die vom Bundesprogramm vorgegebenen Tarifgruppen förderfähig?

Grundsätzlich ist in begründeten Fällen auch eine höhere Eingruppierung möglich. Allerdings ist die maximale Förderhöhe gemäß den Regelungen in den Fördergrundsätzen begrenzt. Übersteigende Ausgaben sind aus eigenen und / oder dritten Mitteln zu bestreiten.

3.5.7    Ist die Beschäftigung einer Kindertagespflegeperson mit mehr als 30 Stunden pro Woche förderfähig?

Nein, der Beschäftigungsumfang ist auf eine Arbeitszeit von max. 30 Stunden pro Woche beschränkt.

3.5.8    Ich würde die Beaufsichtigungsperson gerne festanstellen, allerdings ist dies landesrechtlich nicht möglich. Kann ich die Person im Rahmen des Programms trotzdem fest anstellen?

Nein, Landesrecht ist bei der Teilnahme am Bundesprogramm immer einzuhalten. Eine Festanstellung ist somit nur möglich, sofern es das Landesrecht zulässt.

3.6.1    Wie finde ich eine selbstständig tätige (qualifizierte) Kindertagespflegeperson, die gerne einen Platz oder (maximal) zwei Plätze für einen Integrationskursträger bereitstellen möchte?

Zur Gewinnung einer selbstständig tätige Kindertagespflegeperson können das zuständige Jugendamt bzw. von ihm mit Vermittlung beauftragte freie Träger angefragt werden. Ggf. verfügen vor Ort bestehende oder auch überregionale Vereine oder Interessengemeinschaften von Kindertagespflegepersonen über Informationen darüber, ob bei ihren Mitgliedern Interesse an der Bereitstellung von Plätzen für die integrations¬kursbegleitende Kinderbeaufsichtigung besteht.

3.6.2    Warum beträgt das Entgelt für selbstständige Kindertagespflegeperson 8,80 EUR pro Kind und Betreuungsstunde?

Mit 8,80 EUR pro Beaufsichtigungsstunde und Kind wird neben der Beaufsichtigung während der Unterrichtseinheiten eines Integrationskurses dem besonderen Förderbedarf vor und nach der Unterrichtseinheit sowie durch die temporäre Belegung des Platzes entsprochen. Dieses Entgelt steht insofern in keinem Zusammenhang zu der Vergütung, die bei öffentlich geförderter Kindertagespflege durch die kommunale Satzung oder Landregulierung gewährt wird.

3.6.3    Wie kann ich die Qualifikation bzw. Qualifizierung der Kindertagespflegeperson nachweisen?

Kindertagespflegepersonen, die im Rahmen des Bundesprogramm einen Platz bzw. (maximal) zwei Plätze zur Verfügung stellen, müssen über eine Pflegeerlaubnis gemäß § 43 SGB VIII verfügen. Eine Kopie der Pflegeerlaubnis ist bei der Servicestelle spätestens mit der ersten Anforderung von Fördermitteln einzureichen.

3.6.4    Wie kann eine Kindertagespflegeperson Plätze für die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung bereitstellen?

Die Beaufsichtigungsplätze, die über das Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind“ gefördert werden, dürfen dem regulären Betreuungsangebot nicht zur Verfügung stehen. Eine Kindertagespflegeperson lässt sich vom Jugendamt bestätigen, dass sie eine Kooperation mit einem Integrationskursträger zur Bereitstellung bzw. Belegung von einem Platz oder (maximal) zwei Plätzen zur integrationskursbegleitenden Kinderbeaufsichtigung vereinbart.

3.7.1    Wie lange wird das Einstiegsmodell gefördert?

In den ersten 6 Monaten der Vorhabenumsetzung ist die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung durch Honorarkräfte förderfähig. Danach sollte ein Wechsel in die Modelle 1 bis 3 erfolgen.

3.7.2    Wie finde ich eine einschlägig qualifizierte Einstiegskraft, die auf Honorarbasis die Kinderbeaufsichtigung anbieten möchte?

Als Ansprechpartner sind hier die Arbeitsagenturen und Arbeitsvermittlungen sowie die für Migration zuständigen Vereine, Verbände und Interessengemeinschaften zu nennen. Zudem können Teilnehmende gewonnen werden, die zuvor selbst Integrationskurse absolviert haben.

3.7.3    Wie kann ich die Eignung der Einstiegskraft nachweisen?

Die Einstiegskraft muss für die Kinderbeaufsichtigung geeignet sein. Der Kursträger, der mit ihr den Honorarvertrag abschließt, stellt zunächst die Eignung fest. Die Eignungsfeststellung wird vom Jugendamt bestätigt.  

3.7.4    Was muss beim Einstiegsmodell zum erweiterten Führungszeugnis beachtet werden?

Für den Antrag auf ein erweitertes Führungszeugnis gemäß § 72a SGB VIII benötigt die Einstiegskraft eine schriftliche Aufforderung des Auftraggebers für die Kinderbeaufsichtigung, in der Regel des Integrationskursträgers. Mit dieser Aufforderung kann die Einstiegskraft persönlich bei der örtlichen Meldebehörde oder online über das Online-Portal des Bundesamts für Justiz mit einem elektronischen Personalausweis ein erweitertes Führungszeugnis beantragen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/BZR/Inland/FAQ_node.html;jsessionid=6D908DC1550F7549023EC2C448C1354C.1_cid501.

3.7.5    Unter welchen Voraussetzungen können Ausgaben zur Qualifizierung der Einstiegskraft bezuschusst werden?

Grundsätzlich kann auch die Einstiegskraft eine Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson absolvieren. Sofern ein Kursträger begründen kann, warum er mit der Kinderbeaufsichtigung nicht in das Modell 1, 2 oder 3 wechseln kann, kann ein Zuschuss für die Ausgaben bis zu 3.000 EUR auf Antrag bei der Servicestelle gefördert werden.

4    Nachweise

Der Kursträger hat mit der Förderung durch das Bundesprogramm folgende Dokumente zu führen:

  • Berechtigung der Eltern bzw. Sorgeberechtigten zur Teilnahme am Integrationskurs sowie Identitätsprüfung
  • Anmeldebestätigung des Kindes in der Kinderbeaufsichtigung durch die Eltern bzw. Sorgeberechtigten
  • Ordnungsgemäße Teilnahme der Eltern bzw. Sorgeberechtigten am Integrationskurs
  • Anwesenheitsliste der Kinder während der Kinderbeaufsichtigung
  • Gehaltsnachweise oder Lohnjournale bzw. Zahlungsnachweise über Entgelte bzw. Honorare
  • Monitoring über die regelmäßige Nachfrage der Kinderbeaufsichtigung

4.1.1    Wer meldet das Kind für das Angebot zur Kinderbeaufsichtigung an?

Für die Anmeldung eines Kindes, das während eines Integrationskurses beaufsichtigt werden soll, müssen die Eltern bzw. Sorgeberechtigten unterschreiben. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen diesbezüglich dem Informationsblatt zur Sorgeberechtigung.

4.1.2    Wie wird die ordnungsgemäße Teilnahme am Integrationskurs nachgewiesen?

Der Kursträger hat den Teilnehmenden darauf hinzuweisen, in bestimmten Abständen einen Antrag auf Bestätigung der ordnungsgemäßen Teilnahme zu stellen. Diese Bestätigung der ordnungsgemäßen Teilnahme ist beim Kursträger als Nachweis im Rahmen der Aktenführung zur Kinderbeaufsichtigung vorzuhalten.

4.1.3    Wie führe ich eine Anwesenheitsliste?

Mit der Anwesenheitsliste dokumentiert der Kursträger die Nutzung der integrationskursbegleitenden Kinderbeaufsichtigung. Die Anwesenheitsliste enthält die Daten (Vorname, Name, Geburtsdatum) für jedes Kind, deren Beaufsichtigung über das Bundesprogramm gefördert wird. Die Anwesenheitsliste ist vor Ort für Prüfungen vorzuhalten und nur auf direkte Anforderung der Servicestelle an diese zu übermitteln.

4.1.4    Wie erfolgt das Monitoring?

Zu Beginn der Antragstellung und im Rahmen des quartalsbezogenen Monitorings machen die Kursträger Angaben darüber, wie die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung in Anspruch genommen wird. Hierbei handelt es sich um quantitative Daten. Sie werden im Rahmen des Monitorings nicht aufgefordert, personenbezogene Daten anzugeben.

4.1.5    Was muss ich bezüglich des Datenschutzes beachten?

Der Kursträger hat in der Aktenführung eine strikte Trennung zwischen den Unterlagen für die Kinderbeaufsichtigung und den Unterlagen für die Kursumsetzung sicherzustellen. Welche Daten im Rahmen der Teilnahme am Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind“ und zu welchem Zweck erhoben werden, entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt „Datenschutzhinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten“.

4.1.6    Was soll das Konzept beinhalten, das während der Förderung zu erstellen ist?

Um die nachhaltige Verankerung der im Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind“ geförderten Vorhaben in Regelstrukturen zu unterstützen bzw. vorzubereiten, ist innerhalb von 6 Monaten ab Vorhabenbeginn ein Konzept zu erarbeiten, das die Umsetzung der integrationskursbegleitenden Kinderbeaufsichtigung mit Kindertagespflege vorsieht. Das Konzept beschreibt den Übergang (sofern noch nicht erfolgt) sowie das Angebot zur Kinderbeaufsichtigung nach den Modellen 1 bis 3. Sofern der Übergang während der Laufzeit des Bundesprogramms nicht erfolgen kann, muss der Kursträger begründen, warum er während der Programmlaufzeit die Kinderbeaufsichtigung im Einstiegsmodell länger als 6 Monate umsetzt.

5    Weitere Rahmenbedingungen der Förderung

Das Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind“ startet am 1. Januar 2022 und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023.

Der Antrag auf Förderung kann frühestens ab dem 15. Oktober 2021 gestellt werden. Für die Prüfung und Bewilligung des Antrags sind mindestens vier Wochen vorzusehen. Zuwendungen werden durch schriftlichen Bescheid gewährt. Eine Förderung erfolgt frühestens ab dem Tag der Entscheidung. Vorhaben, die bereits begonnen haben, können nicht gefördert werden.

Die Zuwendung wird als Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses und als Festbetragsfinanzierung gewährt. Eine Weiterleitung der Zuwendung an Dritte ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Die Bezuschussung erfolgt im Modell 1 mit einem Betrag von bis zu 24.000 EUR pro Kalenderjahr (= 12 Monate bei 50% Stellenumfang) bzw. bis zu 36.000 EUR pro Kalenderjahr (= 12 Monate bei 75% Stellenumfang). Bei einem unterjährigen Förderbeginn bzw. -ende erfolgt die Berechnung der möglichen maximalen Bezuschussungshöhe entsprechend anteilig je Kalendermonat.

Die Bezuschussung erfolgt im Modell 2 bis zum Abschluss der Qualifizierung mit einem Betrag von bis zu 20.000 EUR pro Kalenderjahr (= 12 Monaten bei 50% Stellenumfang) bzw. bis zu 30.000 EUR pro Kalenderjahr (= 12 Monate bei 75% Stellenumfang). Die Bezuschussung erfolgt nach Abschluss der Qualifizierung und Nachweis der Pflegeerlaubnis mit einem Betrag von bis zu 24.000 EUR pro Kalenderjahr (= 12 Monate bei 50% Stellenumfang) bzw. bis zu 36.000 EUR (= 12 Monate bei 75% Stellenumfang). Bei einem unterjährigen Förderbeginn bzw. -ende erfolgt die Berechnung der möglichen maximalen Bezuschussungshöhe entsprechend anteilig je Kalendermonat. Zudem werden die Ausgaben für die Qualifizierungsmaßnahme zur Kindertagespflegeperson mit bis zu 3.000 Euro bezuschusst.

Förderfähig im Modell 3 ist die vereinbarte Beaufsichtigung in Höhe von 8,80 EUR pro Kind und Beaufsichtigungsstunde. Eine Beaufsichtigungsstunde umfasst 60 Minuten und beinhaltet sowohl die Beaufsichtigung während der Unterrichtseinheit des Integrationskurses (45 min) als auch die Vor- bzw. Nachbereitung, u. a. für Gespräche mit den Eltern (15 min). Das reine Vorhalten eines nicht belegten Platzes zur Kinderbeaufsichtigung ist nicht förderfähig.

Förderfähig im Einstiegsmodell ist die geleistete Beaufsichtigung in Höhe von 6,00 EUR pro Unterrichtseinheit (à 45 min) und Kind. Die Zahlung erfolgt an den Kursträger. Hierin ist auch der Umsetzungs- und Verwaltungsaufwand des Kursträgers abgegolten. Es wird anteilig in 15 Minuten-Schritten abgerechnet. Pro Kurstag werden pauschal 30 Minuten Übergabezeit gefördert. Sofern ein Wechsel in die Modell 1 bis 3 aufgrund landesgesetzlicher Rahmenbedingungen oder kommunaler Vorgaben nicht erfolgen kann, können die Ausgaben für die Qualifizierungsmaßnahme zur Kindertagespflegeperson mit bis zu 3.000 Euro bezuschusst werden

Für die administrativen Aufgaben der Vorhaben- und Personalverwaltung (z. B. Vertretungsausgaben im Krankheitsfall) und projektbezogene Sachausgaben (z. B. Ausstattung, Miete) wird eine Umsetzungspauschale in Höhe von 7 Prozent der im jeweiligen Modell entstehenden Personalausgaben (Modelle 1 und 2) bzw. Entgelte (Modell 3) gewährt.

Das Vorhaben kann nach Bewilligung des Antrages frühestens ab dem 01.01.2022 beginnen. Die Dauer der Förderung beträgt maximal zwei Jahre und endet spätestens am 31.12.2023.

Kontakt

Die Servicestelle „Integrationskurs mit Kind“ berät zu allen Fragen rund um das Bundesprogramm:

E-Mail: service@integrations-kibe.de

Telefon:

  • inhaltlich-fachliche Fragen: 030 – 390 634 730  
  • finanztechnische Fragen/technischer Support: 030-544 533 712

Mo, Di, Mi und Fr 9 - 12 Uhr und Do 14 - 17 Uhr

Weitere Informationen

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